Polygon — wie die modulare Architektur des neuen digitalen SPIEGEL funktioniert

Architektur von Polygon: Aufbau des Systems aus einzelnen Elementen und Komponenten
Grundlogik von Polygon: An Content-Storage und -Service docken andere Module wie ein Editor für die Redaktion an — aktuell das kraftvolle Tool Statamic — und ergeben so eine flexible Architektur
Zukunftsgerichteter Aufbau: Polygon erleichtert die Integration neuer Technologien
  • Content-Speicherung, -Auslieferung etc.: Um eine robuste, skalierbare Lösung für eine der größten Nachrichtenseiten des Landes zu garantieren, nutzen wir eine Cloud-basierte Speicherlösung für JSON-Objekte in Kombination mit einer Volltext-Suchmaschine, die über Schnittstellen von den verschiedensten Tools angesprochen werden können. Ob die reine Web-Darstellung, die angepasste Präsentation unserer responsiven HTML-Seiten in unseren Apps oder die Artikel-Versionen für Google AMP: Die Auslieferung unserer Inhalte über verschiedenste Server- und Browser-basierte Services kann durch diese Architektur relativ schnell auf technische Neuerungen oder neue Anforderungen an unsere Produkte reagieren. Außerdem senkt die Auslieferung über die Cloud — in unserem Fall Googles Cloud-Lösung, ein Wechsel zu anderen Anbietern wäre indes durch die Modularität strukturell möglich — die Kosten und erleichtert, dass andere Web-Services daran andocken können.
  • Editor für die Redaktion: Wir haben Statamic als Standard-CMS mit einer flexiblen und reichhaltigen Nutzeroberfläche identifiziert, das die komplexen Arbeitsabläufe der Online-Redaktion und in der Verlängerung auch die Kombination mit der Print-Produktion unterstützt. Die Redaktionen der SPIEGEL-Gruppe haben in den vergangenen Jahren mit den begrenzten Möglichkeiten des in die Jahre gekommenen Systems CE zu kämpfen gehabt, das zudem fehleranfälliger wurde und nicht in allen Browsern zu nutzen war. Statamic funktioniert prinzipiell nun nicht nur in jedem Browser, sondern auf jedem Gerät und mit mehreren Nutzern zugleich in einem Artikel, so dass zum Beispiel ein Redakteur noch an einem Text schreiben kann, während der Chef vom Dienst die Überschrift anpasst und der SEO-Kollege die Suchmaschinenoptimierung übernimmt. Statamic bietet auch eine gute Versionsverwaltung von Texten, was später im kombinierten Arbeiten mit Print-Bezug für die Absicherung der Text- und Dokumentationsqualität noch wichtiger wird. Zugleich werden Layout- und Formatierungsarbeiten leichter, die Datenstruktur passt ideal zu unserem neuen Designsystem, und die Ausspielung von Inhalten über verschiedene Webseiten hinweg — wie wir es für unsere einzelnen Marken SPIEGEL, bento, manager magazin und Harvard Business manager brauchen — wird ebenso erleichtert.
Editor Statamic: Gebaut für reichhaltiges Artikellayout mit einfacher Versionskontrolle und den Einsatz auf mehreren Webseiten zugleich

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